{"id":220,"date":"2013-10-04T14:11:33","date_gmt":"2013-10-04T12:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/haun-media.de\/tiltdesign2\/2013\/10\/04\/kodak-ek-200\/"},"modified":"2016-11-13T15:23:04","modified_gmt":"2016-11-13T14:23:04","slug":"kodak-ek-200","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/haun-media.de\/tiltdesign\/kodak-ek-200\/","title":{"rendered":"Kodak EK 200"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kodak EK 200<\/strong> Instant Camera | Bj. ca. 1976<br \/>\nKodak stellte auf der Photokina 1976 ebenfalls Sofortbild-Kameras vor, zun\u00e4chst die EK-Serie, bestehend aus der EK2, einem sehr einfach konstruierten Modell mit Fixfocus und manuellem Filmauswurf mittels Kurbel, EK4 sowie EK6 mit Fokussierungsm\u00f6glichkeit und elektrischem Filmtransport und EK8, einer hochwertigen faltbaren Kamera mit Gummibalg. Nach einer 1978 erfolgten Modellpflege wurde die EK2 in EK20 umbenannt, die EK4 in EK100 und EK6 in EK200, an Stelle der EK8 wurde eine EK200 mit elektronischem Blitz unter der Bezeichnung EK300 als Spitzenmodell eingef\u00fchrt. Im Jahr darauf wurden die Modelle EK100 und EK200 durch die moderner gestaltete EK160 abgel\u00f6st (wenn auch noch eine Zeit lang parallel angeboten), diese gab es nun optional \u00e4hnlich der EK300 mit eingebautem Blitz mit der Bezeichnungserweiterung EF (f\u00fcr Electronic Flash). 1980 wurde auch die inzwischen durch ihr beige-braunes Kunstleder-Design altbacken wirkende EK300 durch die EK260-EF abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Alle Kodak Sofortbildkameras der EK-Serie nutzten den zun\u00e4chst als PR-10, sp\u00e4ter als PR-144-10 bezeichneten Film mit einer Empfindlichkeit von 150 ASA, die Kodamatic-Serie den neu entwickelten HS-144-10 mit 300 ASA. Da die Kassetten die gleichen Abmessungen besa\u00dfen konnte man die Filme jedoch auch in der jeweils anderen Serie nutzen, allerdings nach einer entsprechenden Anpassung der Helligkeitseinstellung. Beide Filme funktionierten \u00e4hnlich den Integralfilmen von Polaroid, auch sie hatten eine Tasche mit Entwicklerfl\u00fcssigkeit, die beim Auswerfen zwischen Positiv und Negativ gedr\u00fcckt wurde. Allerdings gab es auch deutliche Unterschiede. Zum einen war das Format der Kodak-Filme l\u00e4nglich (\u00e4hnlich dem sp\u00e4teren Image-Film von Polaroid), zum anderen war die Oberfl\u00e4che nicht gl\u00e4nzend sondern seidenmatt. Dies wurde durch die Tatsache erm\u00f6glicht, dass die Negative anders als bei den Polaroid Integralfilmen nicht von vorne, also durch das Positiv hindurch belichtet wurden, sondern direkt von hinten. Ein weiterer Vorteil der Kodak Instantfilme war ihre bessere Haltbarkeit. Setzt man Polaroid Integralfilme mechanischem Stress aus, so k\u00f6nnen sich leicht die Farbschichten des Positivs voneinander l\u00f6sen, das Bild wirkt dann wie ein zerbrochener Spiegel. \u00c4hnliche Probleme gab es bei den Kodak Instantfilmen nicht. Zudem erm\u00f6glichte es die von Kodak genutzte Technik beim HS-144-10-Film, das Negativ zu einem beliebigen Zeitpunkt, nachdem die Entwicklung komplett abgeschlossen war, vom Positiv zu trennen, man hatte somit ein Foto, das nicht dicker war als herk\u00f6mmliche Negativ-Abz\u00fcge. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sofortbildkamera\">Quelle Wikipedia<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kodak EK 200 Instant Camera | Bj. ca. 1976 Kodak stellte auf der Photokina 1976 ebenfalls Sofortbild-Kameras vor, zun\u00e4chst die EK-Serie, bestehend aus der EK2, einem sehr einfach konstruierten Modell mit Fixfocus und manuellem Filmauswurf mittels Kurbel, EK4 sowie EK6 mit Fokussierungsm\u00f6glichkeit und elektrischem Filmtransport und EK8, einer hochwertigen faltbaren Kamera mit Gummibalg. 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