Yashica Electro 35 GT | Bj. ca. 1973
– Filmtyp Kleinbildfilm, Format 24×36 mm
– Objektiv 45mm, f/1.7, Color-Yashinon Objektiv (6 Elemente in 4 Gruppen)
– Blendenbereich f/1.7 – f/16
– Entfernungseinst. 0,8 m – 6,0 m + Unendlich
– Belichtungsmesser: CdS-Zelle (Zeitautomatik mit Blendenvorwahl), KEIN manueller Modus
– Elektronisch gesteuerter Copal Elec Zentralverschluss; mehrere Minuten bis 1/500 + B. Selbstauslöser.
– Leuchtrahmensucher (Parallaxenausgleich) Rautenförmiges Mischbild
– Mischbild-Entfernungsmesser
– Anzeige im Sucher  für Über- und Unterbelichtung mittels Pfeilen
– Empfindlichkeit: 25 bis 1000 ASA
– Blitz Cold shoe PC Buchse. Blitzsynchronisation bei allen Verschlusszeiten
– Batterie: moderne Lösung: 4x LR44 Zellen übereinander (= 6V), Leerraum mit leit. Material ausstopfen (z.B.Alufolie)
– Batterie:PX 28 Alkaline (6V)  mit einem Aluminiumknubbel auffüllen oder einen passenden Adapter 
– Maße ca
.
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yashica-gt

Lichtdichtungen kaputt und aufgeöst

Da der Kameradoktor z. Z. aus privaten Gründen keine Lichtdichtungen mehr schneidet
(man kann den Kameradoktor trotzdem anschreiben und auf Ebay bietet er auch
Lichtdichtungen an), habe ich mir mit einer Platte Moosgummi aus dem
Bastelladen selber geholfen.

– Moosgummi ohne Kleberückseite 20 x 30 x 2mm / 8,0 EUR
– Grafikermesser und gutes Lineal mit Schneidekante
– UHU Spezial.

Die Moosgummistreifen einfach nur in die zuvor mit Isopropylalkohol gesäuberten
Nuten reindrücken. Das hält ewig! Nur am Anfang muss die Rückwand mit ein wenig
Druck mehr geschlossen werden. Nach einiger Zeit ist das Moosgummi in der richtigen Form.

Bei vielen Kameras muss dann noch ein breiterer Streifen an die
Scharnierseite geklebt werden. Da gibt es einen Kleber von Uhu, der auch mit
extremeren Temperaturen zurecht kommt


Nach Entfernung und Erneuerung der Lichtdichtungen gab es noch unschöne Streifen
und Kratzer auf dem Film. Auslöser war die Filmandruckplatte am Rückteil der Kamera.
Sie war (nicht sichtbar und tastbar) verunreinigt. Eine gründliche Reinigung mit Waschbenzin
und Isopropylalkohol verschaffte Abhilfe 🙂

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Fotos mit dieser Kamera auf Ipernity